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Forumeintrag-Eintrag [forum 132221] | | Region: Brandenburg
Hof/Garten > Allgemein

Holzdach

neeee! ;-)
keine angst, nicht aufs WOHNHAUS!!!!

wir sind natürlich immer noch nicht fertig, und es gäbe bestimmt auch DRINGENDERES, als ne GARTENLAUBE ;-))))
aber:

wir haben ja diese elendig-verschimmelte gartenlaube, unser ehemaliges BAUBÜRO noch im garten!!!
LIEBEVOLLST mit bitumen gedeckt, mit styropur isoliert, sogar TAPEZIERT, mit superviel schimmel und regnet durch....

ach, es ist ein ELEND!!! ;-)

wir reißen das ding ab!!! nicht komplett, weil wir sind PLEiTE!!! ;-)))))))

es soll also wieder so ne freak-hütte werden, so ne bunte bude, in die man regengeschützt n fressgelage an biertischen abhalten kann, während männe unterm sonnenschirm mit dem grill kämpft....;-)
so, oder so ähnlich! ;-)

die großen alten fenster wollen wir wiederverwenden, der betonboden bröselt lustig vor sich hin, in einer ecke ist n stück von der hütte gemauert und paar massive vollmauersäulen bleiben auch stehen.
was man hat, hat man! ;-)

nun aber zur frage ( ihr merkt schon, ich hab urlaub und bin total entspannt und tu grad GAR nix, außer zu pflanzen kölle fahren und blumensamen kaufen...)
achso, die frage:

für die laube hätte ich gerne ein HOLZDACH aus BRETTERN!
schindeln sind VIEL zu teuer!!!
ich HASSE diese dachplatten, die sind nur laut! außerdem sehen die von innen und von außen scheiße aus!

es soll vermoosen... blabla..
hat sowas schon mal einer gemacht?
forsthüttten und schutzunterstände waren früher so gedeckt, nun nehmen die torfnasen auch platten... ____

dachneigung? first wie ausgebildet? wie viel überdeckung?
dicht soll es schon werden und wenn ich den bitumen vom alten dach entsorgt habe, bin ich eh arm... ;-(
schlimmer gehts nimmer
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Henni | 29.12.09 | 1364x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen. Weitere Informationen: Forumsregeln / Haftungsausschluss

Bretter halten nicht lange. Das Material wird reissen, sich werfen, Astlöcher, und so weiter ... Zu mehr als zu einem Provisorium taugt das nicht. Solche aus besserem Holz (Lärche, Eiche ...) sind viel zu schade dafür.
Also einfach irgendwas besorgen und draufnageln. Je steiler das Dach, desto weniger undicht. Faserverlauf in Richtung der Dachneigung. Zweite Schicht mittig über die Fugen der ersten nageln. Als First gegen die Wetterseite überstehen lassen, oder aufgeschnittene Bierdosen (gibts bei Euch wohl zu Hauf) oder sonst etwas nehmen.

Viel besser und erst noch billiger ist die Variante, sich die paar Quadratmeter Eindeckung in Form von gebrauchten Dachziegeln zu besorgen. Die vermoosen auch, und sind dauerhaft.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Jens Paulsen | 29.12.09

.

aber beim holen dran denken - ein Biberschwanz z.B. wiegt ca 1,6-1,8 kg - da ist schnell mal ein Auto oder Anhänger überladen (spreche aus eigener Erfahrung)

Inseriert werden diese oft bei Quoka, etc...

Dann aber auch an ein paar Entsprechenden Sparren und Lattung denken...

Gruss

Kami

der letztens ca 1400 Ziegel für lau bekommen hat (5 Jahre alt)
irgendwann musses fertig werden - heut net
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Micha | 29.12.09

hau dir ein paar OSB Platten drauf, verleim die Nut/Feder schön satt und schmier das ganze mit Ordendlich Lackfarbe ein. Ist dicht und sollte für euren Saufschuppen reichen, alles andere ist Perlen vor die Säue geworfen.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber täglich fallen Meisterkunden aus allen Wolken
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Schildgen Handwerk, Bedachungen und mehr | Sascha | 30.12.09

was ist denn

etc... bei den börsen????
gebrauchtes baumetrial hat wenigstens patina!


HALLO!!???? mal nicht SO böse!!!!
das soll nett anzusehende gartengestaltung sein...
saufschuppen..... pffffffffffffftttttttttttt....

"grillgehäuse"!!!!, wenn schon.

und hier kommt bestimmt kein lackiertes osb auf den hof!!!!
genau auf DIE antwort hab ich gewartet!!!!
wie sieht denn das aus???? dann kann ich ja gleich blech draufmachen... krümelkacke,wer will denn sowas????

ich hab von in die natur eingebundene FORSTHÜTTEN gesprochen!!!
wer lesen kann, ist klar im vorteil!

bezahlbar muss überhaupt nicht schlechter geschmack sein!!!

hier gibt es keine BIERDOSEN!!!
"perlen vor die säue" auch nicht!

es gab/gibt in einigen regionen forsthütten, die mit brettern gedeckt sind, seit über 50 jahren halten und eine umwerfende patina haben.

nochmal: können die mit den blöden kommentaren sich da einfach raushalten?
schlimmer gehts nimmer
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Henni | 30.12.09

Warum denn so pampig?
"wer lesen kann, ist klar im vorteil!"
und wer nett schreiben kann, auch.

Lass doch einfach die Ideen zusammenkommen, und dann such Dir was aus oder mach etwas ganz anderes.

"wir haben ja diese elendig-verschimmelte gartenlaube, unser ehemaliges BAUBÜRO noch im garten!!!
LIEBEVOLLST mit bitumen gedeckt, mit styropur isoliert, sogar TAPEZIERT, mit superviel schimmel und regnet durch...."
... da würde mit einem lackierten OSB-Dach auch nicht mehr viel verdorben.

"ich hab von in die natur eingebundene FORSTHÜTTEN gesprochen!!!"
wenn Du so klare Vorstellungen hast, dann wandere da hin, guck Dir die Sache an und mach es genau so.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 30.12.09

Henni, deine Fragestellung war für`n Arsch. Wenn du doch schon genaue vorstellungen hast, dann mach es doch so. Und wenn du Pleite bist, was für Materialvorschläge erwartest du denn hier? Hau dir ein paar Bretter drauf und gut is.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber täglich fallen Meisterkunden aus allen Wolken
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Schildgen Handwerk, Bedachungen und mehr | Sascha | 30.12.09

Moin Henni,

wieso nimmst du nicht die nächste vorhandene Kohle und machst z.B. dwd-Platten drauf, die sind dicht und locker ein halbes Jahr bewitterungsfest. Später Latten und geschenkte Dachziegel - dann kannst du da später auch noch eine Gäste-Poofe draus machen.

Klar kannst du auch sägerauhe Fichtenbretter als "liegende Deckelschalung" draufnageln, die würd' ich aber mit der zukünftigen Tropfkante über Nacht in Leinöl stellen, damit sich da das Holz vollsaugt und die Enden nicht so schnell abfaulen.
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Boris Webler | 30.12.09
bretterdach

bretterdach

stimmt, launige fragestellungen werde ich mir schenken!
wird nur missverstanden.

also:
so soll es aussehen, ich kann nicht hinfahren und es mir ansehen, weil es hier in der umgebung einfach keine solchen dachdeckungen mehr gibt.

meine frage: kann jemand auf dem bild soviel erkennen, das er mir verraten kann, wie groß die überdeckung ist und wie der first gemacht sein muss?
danke.

dieses dach ist sehr steil- meine frage wäre auch, ob eurer meinung nach diese deckung für ein weniger steiles dach in frage kommt.
schlimmer gehts nimmer
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Henni | 30.12.09

Was heisst

flacher? Welche Neigung hat das Dach?
Eine solche Eindeckung kann natürlich nur bis zu einer Neigung einesetzt werden, die den Wasserfluss zur Traufe gewährleistet.
Wenn die Dachneigung zu Flach ist, macht eine solche Deckung ohne Unterspannbahn keinen Sinn.
Die Überdeckung der Bretter ist wiederum abhängig von der Dachneigung, je flacher, desto mehr Überdeckung.
das Alte erhalte - das Neue gestalte
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NEW.... | Th. Kehle | 30.12.09

dach gibts noch keins

das müssen wir ja bauen.
schlimmer gehts nimmer
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Henni | 30.12.09

Aber das

ist liebevollst mit Bitumen gedeckt, ja??????


:-) Boris
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Boris Webler | 30.12.09

Aha, geht doch ...
Ich würde so etwas wenn überhaupt mit einer Dachneigung von etwa 45 Grad bauen.
Bretter nur unter der Überlappung verschrauben, damit sie sich dehnen und schwinden können.
Am First zwei Bretter mit gehobelter Kante verschrauben.
Das Problem ist bei dieser Dachdeckung die Fuge zwischen den Brettern, wo Wasser hineinzieht und als Folge davon Pilze gedeihen, sowie die Tatsache, dass Bretter, wenn sie an der vollen Sonne und am Regen liegen, unvermeidlich reissen.
Da die Faser bei der Eindeckung gemäss Bild quer zum Gefälle verläuft, ist die Dauerhaftigkeit zusätzlich herabgesetzt - das Wasser bleibt in den Rissen stehen.

Um so eine Eindeckung wird man sich immer wieder kümmern müssen, und das ist lästig. Wenn man es mit Teer streicht, ist es zwar etwas dauerhafter, dafür hat man dann wieder ein Sondermüllproblem. Und schöner wird es davon auch nicht.

Bei Schindeln ist das anders; gute Ware ist gespalten, nicht gesägt; die Faser verläuft im Dachgefälle, nicht quer dazu, und Schindeln sind so dünn, dass sie sich werfen können, ohne im Gefüge zu reissen.

(Gebrauchte) Ziegel sind auf Dauer billiger, wesentlich dauerhafter und wenn Du Dir die Mühe machst, etwas anderes als die üblichen Betonpfannen zu verwenden, auch nicht hässlicher.
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Jens Paulsen | 30.12.09

Lärchenbretter oder Douglasie, Dachneigung mindestens 35 Grad, Überdeckung der einzelnen Bretter min. 5 cm

An den Tropfschnitt denken, sonst zieht der Regen Kapilar rein
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Schildgen Handwerk, Bedachungen und mehr | Sascha | 30.12.09

Anstrich mit Wurzelholzteer

macht zumindest Fichte haltbarer und kein Sondelmüllproblem.

Mischungsrezepte bei Ronny Herbst hier im Forum erfragen.

Gruss, Boris
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Boris Webler | 30.12.09

Danke!

sascha, für die anleitung!!! danke boris, für den tip!!!

das gezeigte dach ist 50 jahre alt.

wir haben nen holzzaun, der müßte auch so 50 jahre sein, aus geschwärzten brettern, da wurde das bestimmt auch verwendet.
schlimmer gehts nimmer
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Henni | 30.12.09

Alles auch eine Frage der Lage...

an einer feuchten Nordseite, wo nie Sonne hinkommt mockert ein Holzdach natürlich 3x so schnell weg....

Guten Rutsch allerseits, Boris
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Boris Webler | 31.12.09

Von Douglasie würde ich abraten. Zu großer jahrringaufbau und daher nicht sehr lange beständig. Die besten Hölzer für solch eine Konstruktion sind Eibe und Robinie. Durch hohen Gerbstoffanteil lange Lebensdauer bei geeigneter Dachneigung. Lärche geht auch, aber nur geeignete Provinienzen sprich Sibirien oder Ähnliches.
Waldmensch | 08.02.10

Eibenholz zur Dacheindeckung ...FREVEL! Daraus macht man, wenn schon, edelste Massivholzmöbel, oder Parkett für die gute Stube. Aber aufs Dach ...
Gibts auch kaum auf dem Markt.

Lärche aus Sibirien ... Problem der nachhaltigen Waldnutzung. Auch dieses Holz hat besseres verdient.

Bleibt Robinie. Sinnvoll? Wird ja doch einfach grau, und das kann man auch mit gewöhnlichen Faserzementplatten erreichen.

Ich würd halt bei den guten alten Ziegeln bleiben, und was drüberwachsen lassen, oder damit leben, dass die Bretter nur 20 Jahre alt werden.
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Jens Paulsen | 08.02.10
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